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Potenzial der Sonnenenergie

Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 1,5 · 1018 kWh auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 10.000-fachen des Weltenergiebedarfs der Menschheit im Jahre 2010 (1,4 × 1014 kWh/Jahr).

Die Zusammensetzung des Sonnenspektrums, die Sonnenscheindauer und der Winkel, unter dem die Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche fallen, sind abhängig von Uhrzeit, Jahreszeit und Breitengrad. Damit unterscheidet sich auch die eingestrahlte Energie. Diese beträgt beispielsweise etwa 1.000 kWh pro Quadratmeter und Jahr in Mitteleuropa und etwa 2.350 kWh pro Quadratmeter und Jahr in der Sahara. Es gibt verschiedene Szenarien, wie eine regenerative Energieversorgung der EU realisiert werden kann, unter anderem auch mittels Energiewandlung in Nordafrika und Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. So ergaben zum Beispiel satellitengestützte Studien des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), dass mit weniger als 0,3 Prozent der verfügbaren Wüstengebiete in Nordafrika und im Nahen Osten durch Thermische Solarkraftwerke genügend Energie und Wasser für den steigenden Bedarf dieser Länder sowie für Europa erzeugt werden kann.[7] Die Trans-Mediterranean Renewable Energy Cooperation, ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern, Politikern und Experten auf den Gebieten der erneuerbaren Energien und deren Erschließung, setzt sich für eine solche kooperative Nutzung der Solarenergie ein. Eine Veröffentlichung aus den USA namens Solar Grand Plan schlägt eine vergleichbare Nutzung der Sonnenenergie in den USA vor.

Es wurde auch darüber nachgedacht, Solarenergie per Satellit einzufangen und auf die Erde zu übermitteln.[8] Der Vorteil läge in einer höheren Energiedichte am Boden und in der Vermeidung von Tag-Nacht-Schwankungen. Auf Grund des großen dafür nötigen Aufwands, weit oberhalb von aller bisherigen Raumfahrttechnik, ist jedoch keines dieser Projekte konkret in Angriff genommen worden.

Als Vorteile der Nutzung von Sonnenenergie werden u.a. folgende Punkte gesehen:

  • Sie ist im Gegensatz zu fossilen Energieträgern oder spaltbaren Isotopen nach menschlichem Ermessen unbegrenzt verfügbar.
  • Heute arbeiten bereits 60.000 Menschen in der deutschen Solarbranche. Über 100 Unternehmen liefern Solarzellen, Module und Komponenten, weit mehr noch sind mit Planung und Installation von Solaranlagen beschäftigt. Rund 10 Milliarden Euro werden hier jährlich umgesetzt, zwei Drittel der Wertschöpfung verbleiben in Deutschland. Die öffentliche Hand nimmt dadurch 3 Milliarden Euro Steuern ein.
  • Außerdem erspart Solarstrom Brennstoffimporte – aktuell etwa 400 Millionen Euro jährlich.
  • Solarenergie ist klimaschonend, es entstehen nur bei der Produktion der Anlage Treibhausgase – der Betrieb ist emissionsfrei. Sonnenenergie senkte den CO2-Ausstoß allein im Jahr 2009 um 3,6 Millionen Tonnen.
  • Es kommt zu keiner Freisetzung von Feinstaub, wie z. B. Rußpartikeln

Breiter Erzeugungsmix sichert Stromversorung

Ab dem Jahr 1999 nimmt die Bedeutung erneuerbarer Energieträger am Strommix deutlich zu. So steigt der Anteil regenerativ erzeugten Stroms zwischen 1998 und 2012 von ca. 4,7 % auf ca. 22,8 %. Da die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen keine direkten CO2-Emissionen verursacht, sinkt mit ihrer Zunahme der Emissionsfaktor für den Strommix. Deutlich überlagert wird dieser positive Effekt jedoch durch die schon erwähnte Inbetriebnahme neuer fossiler Kraftwerkskapazitäten in den Jahren 1999 bis 2001. Erst ab dem Jahr 2002 schlägt sich der steigende Anteil erneuerbarer Energien in der Entwicklung des Indikators sichtbar nieder. Dies erklärt die Entwicklung absoluter und spezifischer Emissionen. Ein weiterer Einflussfaktor war in den Jahren 2013 und 2014 die Wechselwirkung zwischen Brennstoffpreisen (höhere Preise für Erdgas) und dem daraus bedingten höheren Anteil am Einsatz von Brennstoffen mit höherem Kohlenstoffgehalt (Abb. 2).


Pressemitteiltung – Deutschlandwetter 2015

2015 zweitwärmstes Jahr in Deutschland - gemeinsam mit 2000 und 2007

Offenbach, 30. Dezember 2015 – Das Jahr 2015 erreicht in Deutschland eine Durchschnittstemperaturvon etwa 9,9 Grad Celsius (°C). Es dürfte damit nach ersten Auswertungender Ergebnisse der rund 2 000 Messstationen des Deutschen Wetterdienstes(DWD) gemeinsam mit den Jahren 2000 und 2007 hierzulande das zweitwärmsteJahr seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1881 sein. Den Temperaturrekordhält mit Abstand 2014 mit 10,3 °C. Die vergangenen 12 Monate fielen außerdemzu trocken und sonnenscheinreich aus, meldet der nationale Wetterdienst.2015 waren hierzulande zehn von 12 Monaten zu warm. Nur der September und Oktoberblieben unter ihrem vieljährigen Durchschnitt. Der August war der zweitwärmste,die Monate November und Dezember waren sogar die wärmsten seit 1881. Im Juli undim August herrschte in Deutschland so extreme Hitze, dass im unterfränkischen Kitzingenmit 40,3 °C sogar ein neuer deutscher Temperaturrekord erreicht wurde.

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